Tagesgeldbetrug über Fake-Banken:
Warnzeichen & Hilfe

Kurz erklärt

Beim Tagesgeldbetrug geben Täter sich als bekannte Bank oder seriöses Vergleichsportal aus. Interessierte werden zu Überweisungen auf fremde Konten gelenkt – oft mit nur leicht über dem Markt liegenden „Top-Zinsen“. Ein echtes Konto auf den eigenen Namen existiert dabei nicht.

So läuft die Masche ab

Täuschend echte Webseiten, Anzeigen in sozialen Netzwerken oder „Vergleichsportale“ sammeln Anfragen ein. Kurz darauf meldet sich ein „Berater“ per Telefon, E-Mail oder WhatsApp etc. und verschickt Kontodaten für die „Einzahlung“. Das Zielkonto gehört jedoch nicht der beworbenen Bank, sondern wird zum Weiterleiten der Gelder genutzt.

Typische Warnzeichen

  • Zinsen deutlich oder subtil über Marktniveau („nur leicht besser“ wirkt besonders glaubwürdig).
  • Überweisung an ausländische IBAN oder an Dritte/Unbekannte statt auf ein eigenes Konto bei der genannten Bank.
  • Kein reguläres Onboarding (z. B. kein Video-Ident/Post-Ident), stattdessen E-Mail-Formulare und Zeitdruck.
  • Verweis auf Einlagensicherung.
  • Nach der Zahlung: Funkstille, ständig „technische Probleme“ oder wechselnde Ansprechpartner.


Wichtig zu wissen: Einlagensicherung

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt nur Einlagen auf einem echten Konto bei einer regulierten Bank auf Ihren Namen (in der Regel bis 100.000 Euro). Überweisungen auf fremde Sammel- oder Drittkonten sind nicht abgesichert.

Was Betroffene sofort tun sollten

Stoppen Sie weitere Zahlungen, sichern Sie Beweise (Screenshots, E-Mails, Kontoauszüge, Vertragsunterlagen) und brechen Sie den Kontakt ab. Danach sollten rechtliche Schritte bewertet werden – straf- und zivilrechtlich.

Wie wir Sie unterstützen

Wir prüfen die Unterlagen, bewerten Rückholmöglichkeiten über Banken/Payment-Wege und ergreifen Eilmaßnahmen, wo sinnvoll. Zudem prüfen wir Schadensersatzansprüche, bereiten die nötigen Schritte vor und begleiten die Kommunikation – effizient und rechtssicher.
 

Warum HÖLLBACH Rechtsanwälte?

Unsere Kanzlei ist auf komplexe Kapitalanlagestreitigkeiten spezialisiert. Die Gründungspartner sind zugleich Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht – mit langjähriger Erfahrung im Bereich Anlagebetrug, insbesondere im Online-Trading- und Kryptobereich. Wir vertreten regelmäßig geschädigte Anleger bundesweit - vom Einzelmandat bis hin zu großvolumigen Serienbetrugsfällen.

Unsere Arbeitsweise ist klar strukturiert: Nach einer kostenfreien Ersteinschätzung erhalten unsere Mandanten vorab ein konkretes Angebot. Erst danach entscheiden sie, ob sie uns mandatieren möchten. Uns ist wichtig: Transparenz, Effizienz und Verlässlichkeit.

Sie sind nicht allein – handeln Sie jetzt

Zögern Sie nicht, wenn Sie den Verdacht haben, Opfer eines betrügerischen Online-Brokers geworden zu sein. Je früher wir aktiv werden können, desto besser stehen die Chancen, Ihr Geld zurückzuholen. Sie müssen sich nicht selbst um Anzeigen, Rückbuchungen oder Nachforschungen kümmern. Das übernehmen wir für Sie.

Kontaktaufnahme

Kontaktieren Sie uns ganz unkompliziert über unser Kontaktformular. Wir melden uns zügig bei Ihnen zurück.

Für Ihre Anfrage entstehen keine Kosten. Bevor Kosten entstehen, erhalten Sie von uns ein klares Angebot oder wir klären die Kostenübernahme mit Ihrer Rechtsschutzversicherung. 

FAQ
Häufig gestellte Fragen:


1) Betrifft die Masche wirklich Tagesgeld – nicht nur Festgeld?
Ja. Betrüger nutzen beide Produktnamen; Tagesgeld wird häufig als „flexibler“ Köder beworben.

2) Ich habe „nur“ eine erste Rate überwiesen. Lässt sich das Geld zurückholen?
Je schneller reagiert wird, desto besser. Ein Rückruf einer Überweisung ist nur in engen Grenzen möglich.

3) Woran erkenne ich, ob eine Internetseite echt ist?
Achten Sie auf ein vollständiges Impressum, reguläres Onboarding (Video-Ident/Post-Ident), Kontodaten auf Ihren Namen und verifizieren Sie Angebote immer über die echte Bank-Domain – nicht über Links aus E-Mails/Anzeigen.

4) Die Seite nennt eine Einlagensicherung. Bin ich damit auf der sicheren Seite?
Nein, wenn Ihr Geld auf ein fremdes Konto überwiesen wurde. Die Einlagensicherung greift nur bei echten Einlagen auf ein Konto, das auf Ihren Namen geführt wird.

5) Das Angebot kommt von einem „Vergleichsportal“. Ist das vertrauenswürdig?
Vergleichsportale werden häufig nachgeahmt. Prüfen Sie, ob das Portal wirklich nur verlinkt – oder selbst Kontoeröffnungen/Überweisungen abwickeln will. Im Zweifel direkt bei der echten Bank nachfragen.

6) Gibt es typische Zinswerte, bei denen ich misstrauisch werden sollte?
Wenn Konditionen merklich über dem Marktniveau liegen – oder „nur leicht besser“ wirken, aber ungewöhnlich stabil sind –, ist Vorsicht geboten.

7) Welche Unterlagen helfen bei der Prüfung?
Überweisungsbelege, E-Mails/Chatverlauf, Vertrags-/Formularunterlagen,  Namen/Nummern der „Berater“, Domain/URL der Internetseite.

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